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Der Mittlere Lerchensporn wurde von mir in Eichen-Hainbuchen-Wald-Resten und Eschen-Feuchtwäldern im Bereich von Braunau am Inn/Rothenbuch bis Kirchdorf am Inn/Graben an mehr als zwei Dutzend Orten nachgewiesen.

Auffallend waren dabei vier Populationen von ausschließlich weiß blühenden Exemplaren, die darüber hinaus z.T. deutlich mehr bzw. größere Blüten entwickeln, als dies in den Bestimmungsschlüsseln für diese Art angegeben ist. Zuerst dachte ich dabei auf Grund der teilweise etwas gedrungenen Form des Blütenstandes und der größeren Knolle an eine Hybride mit dem Hohlen Lerchensporn (Corydalis cava). Inzwischen bin ich der Meinung, dass es sich dabei um eine regionale mutagene Sippe handelt.  Über das Ergebnis der weiteren Untersuchungen wird in Hohla (2011) berichtet (siehe unter „Bibliographie“).

Michael Hohla
Therese-Riggle-Str. 16
4982 Obernberg am Inn
E-Mail: m.hohla@eduhi.at